Fast 53 Jahre besteht unser Verein. Wir schauen auf eine lange Tradition zurück. Diese Tradition möchten wir euch hier ein wenig näher bringen.

 

Am 01.06.1973 gründeten Silvano Barel, Friedhelm Dimanski, Paul Hackstein, Franz Huber, Klaus Konrad, Franz-Josef Müller, Werner Nau, Dieter Ossowski, Manfred Perlin, Reiner Robertz, Klaus Oberdörster und Benno Schulte den Verein. 

 

Der erste Vorstand wurde wie folgt gewählt: Spielführer: Werner Nau,  Schriftführer: Klaus Konrad, Vertreter: Paul Hackstein, 1. Kassierer: Werner Nau, Vertreter und gleichzeitig Kassenprüfer: Friedhelm Dimanski. Der monatliche Beitrag betrug damals noch 3,00 D-Mark.


So wurde aus dem Pool-Billard-Verein ein Billardverein (Pool und Karambolage)

Im Jahr 2006 musste der PBC sein Clubheim auf der Ringstraße 187 verlassen (Eigenbedarf) und zog erstmals in die Räume auf der Schulstraße 160. Hier war bereits der Karambolage-Verein "Gut-Stoß Rossenray 1961" (GSR) mit zwei Tischen ansässig. Beide Vereine blieben zunächst in jeder Hinsicht eigenständig.

 

Als im Jahr 2013 der Mietvertrag erneut wegen Eigenbedarfsanmeldung gekündigt wurde, beschlossen beide Vereine, ein gemeinsames Vereinsheim zu suchen, um die Kosten besser finanzieren zu können.

 

Man fand eine neue Bleibe an der Moerser Straße 319. Hier zogen damals 25 Mitglieder vom PBC und 15 von GSR in die neuen Räumlichkeiten. Leider machte der demographische Wandel auch vor den GSR-Mitgliedern nicht halt. So schieden immer mehr Mitglieder aufgrund Alter, Tod, gesundheitlichen Problemen oder anderen Gründen aus. Irgendwann fanden sich keine Kandidaten mehr, um einen eigenen Vorstand zu bilden. Eine Fusion zwischen PBC und GSR war nicht gewünscht, da kein Verein seinen Identität und seinen Namen aufgeben wollte. So schlossen sich die GSR-Mitglieder dem PBC an, waren somit in zwei Vereinen angemeldet, starteten aber weiter als "Gut-Stoß Rossenray" bei Meisterschaften.

 

Irgendwann war die Mitgliederzahl so weit (unter sieben) gesunken, dass GSR nicht mehr existenzfähig war und aufgelöst werden musste. Der zweite Karambolagetisch war entbehrlich und wurde verkauft. Die Zahl der Karambolage-Spieler war auf drei gesunken (Holger Bieck, Willi Spang und Max Thiele). Nach dem Austritt von Max Thiele und dem Tod von Willi Spang war Holger Bieck der letzte und einzige Karambolagespieler.

 

 

Eines Tages wurde ein Hobby-Karambolagespieler auf den Billardverein aufmerksam und brachte gleich sechs weitere billardbegeisterte Familienangehörige mit. Im Jahr 2025 wurde abermals ein Umzug nötig. Glücklicherweise wurden die ehemaligen Räume auf der Schulstaße 160 wieder frei und wir zogen ein zweites Mal dort ein. Nach der Rückkehr stieg die Anzahl der Karambolage-Spieler durch Mundpropaganda und Facebook-Videos auf zehn (Stand 01.01.2026). Aufgrund dieses Anstiegs und des erhöhten Trainingsbedarfes wurde wieder ein zweiter Karambolagetisch angeschafft, den ein sich auflösender Verein verschenkt hatte.